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Tarifrunde Telekom 2020

Tarifrunde Telekom 2020

Ergebnis ver.di Ergebnis TRT2020

05. Juli 2021

Zweiter Zahltag Tarifrunde 2020 Ab Juli 2021: weitere 2 % mehr im Portemonnaie


Umsetzung der Tariferhöhungen mit Juli-Zahlung

In der kürzesten Tarifrunde der Verhandlungsgeschichte bei der Deutschen Telekom haben die ver.di und die Deutsche Telekom im März 2020 ein Verhandlungsergebnis für die ver.di-Mitglieder erzielt. Im Juli 2021 wird nun die zweite Erhöhungsstufe aus der Tarifrunde 2020 wirksam.

Für die Beschäftigten der DTAG, TDG, DT Technik, DT Außendienst, DT Service, DT GKV, DT ISP und DT IT gilt damit ab Juli 2021: Die Entgelte werden um weitere 2,0 % erhöht.

Die aktuellen Tabellen stehen hier zum Download bereit:

DT Außendienst  2021 - DT Fleet 2021DT GKV 2021DT ISP 2021 -  DT IT 2021 -  DT Service 2021DT Technik 2021 - DTAG - Azubis / duSt 2021 - DTAG & TDG (34-h-Woche) 2021 - DTAG & TDG (38-h-Woche) 2021 

Insgesamt beinhaltete das Tarifergebnis 2020 Steigerungen zwischen 5,0% (EGr. 1-5, bzw. KS 1-3), bzw. 4,8 % (EGr 6 bzw. KS 4) bzw. 4,6% (EGr. 7-10 bzw. KS 5-7). Die erste Stufe davon wurde bereits letztes Jahr umgesetzt und ausbezahlt.

Die Tarifeinigung hat eine Gesamtlaufzeit - für alle genannten Gesellschaften - bis zum 31.03.2022.

Ebenso erfolgt zum Juli die Auszahlung der um 40 € erhöhten Vergütungen der Auszubildenden und Dual Studierenden. Nach beiden Schritten ergeben sich somit für die Auszubildenden und Studierenden in dualen Studiengängen Erhöhungen von insgesamt 80 Euro.

Reallohnsteigerungen durchgesetzt
Mit den durchgesetzten Erhöhungen ist es, gemessen an der Preisentwicklung der letzten beiden Jahre, erneut gelungen deutliche Reallohnsteigerungen für die Telekom Beschäftigten durchzusetzen.

Mit den insgesamt durchgesetzten Elementen der Tarifrunde 2020 können die ver.di Mitglieder auf eine erfolgreiche Tarifrunde zurückblicken. Neben den Entgeltsteigerungen enthielt das Tarifergebnis auch Regelungen zum Kündigungsschutz, der Verlängerung des Arbeitgeberbeitrags zum Lebensarbeitszeitkonto, eine Vereinbarung für eine gemeinsame Initiative zur Bildungsteilzeit und eine vorbeugende Modifizierung der Regelungen zur Kurzarbeit.

16. November 2020

Fahrtkosten für Dual Studierende: Übergangsregelung wird verlängert Vereinbarung aus Tarifrunde 2020

Geprägt von den Eindrücken des erneuten Teil-Lockdowns haben ver.di und die Deutsche Telekom in der letzten Woche ihre Gespräche zur Entwicklung einer Lösung für Fahrtkostenzuschüsse für Dual Studierende
fortgesetzt und eine Vereinbarung getroffen. Die in der Tarifrunde 2020 gefundene Übergangsregelung wird um ein Jahr, bis zum September 2021, verlängert. Konkret bedeutet dies:

* Alle Dual Studierende erhalten 20 EUR je Monat als pauschalen Fahrtkostenzuschuss
*  Die Auszahlung erfolgt, aufsummiert in zwei Teilzahlungen je 120 EUR, im Januar 2021 und im Juli 2021
*  Individuelle Härtefälle, die bis September 2021 auftreten, werden durch die Tarifvertragsparten gelöst
*  Die Tarifvertragsparteien werden im Jahr 2021 erneut Verhandlungen über Fahrtkostenzuschüsse für Dual Studierende führen

Corona-Maßnahmen haben duales Studium verändert
Innerhalb der Verhandlungen haben die Parteien die aktuellen Erfahrungen in den dualen Studiengängen analysiert. Aufgrund der Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung der Corona-Pandemie, hat sich auch der
Alltag der Dual Studierenden verändert. Analog zu den Beschäftigten im Telekom-Konzern, befinden sich auch die dual Studierenden größtenteils in mobilen und virtuellen Ausbildungsstrukturen. Auch der
Lehrbetrieb der Hochschulen ist seit dem Frühjahr größtenteils auf virtuelle Formen umgestellt. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Fahrtkostensituation der Dual Studierenden. Auch Arbeitgeberseitig sind die Planungen zur Entwicklung eines konzernweiten Mobilitätskonzepts ins Stocken geraten. Die Entwicklung des Mobilitätskonzepts und die anschließende Prüfung einer Einbindung werden
nach Einschätzung der Verhandlungspartner erst im Verlauf des Jahres 2021 möglich sein.

Verhandlungen werden in 2021 fortgesetzt
Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie macht es beiden Seiten schwer, die tatsächliche Kostenbelastung für Dual Studierende in der Zukunft einzuschätzen. Diesem Umstand wird mit der Verlängerung der
Übergangsregelung Rechnung getragen. Die durch die ver.di-Vertrauensleute geführten Gespräche mit den Dual Studierenden haben allerdings ein umfassendes Bild über die Rahmenbedingungen und
Belastungen zu „normalen“ Zeiten gezeigt. Diese Erkenntnisse wird ver.di in die in 2021 zu führenden Verhandlungen einbringen und auf eine Verbesserung der Fahrtkostensituation drängen.

Gemeinsam mehr erreichen!
Für ein gutes Duales Studium bei der Deutschen Telekom AG

15. Juli 2020

Zahltag Tarifrunde 2020

Zahlung der Tariferhöhung in Höhe von 3,0 % bzw. 2,8 % bzw. 2,6 %. In der kürzesten Tarifrunde der Verhandlungsgeschichte bei der Deutschen Telekom haben ver.di und die Deutsche Telekom im März 2020 ein Verhandlungsergebnis für die ver.di-Mitglieder erzielt.

Ab Juli 2020 steigen die Gehälter der Kolleginnen und Kollegen der DTAG, TDG, DT Technik, DT Außendienst, DT GKV und DT IT um 3,0 % (EGr. 1-5) bzw. 2,8 % (EGr 6) bzw. 2,6 % (EGr 7-10).

In der DT Service werden die Gehälter in den Entgeltgruppen KS 1 bis KS 3 um 3,0 %, in der Entgeltgruppe KS 4 um 2,8 % und in den Entgeltgruppen KS 5 bis KS 7 um 2,6 % erhöht.

In der DT ISP GmbH erfolgt die Steigerung für Beschäftigte in den Entgeltgruppen 1 - 3 um 3,0 %, in der Entgeltgruppe 4 um 2,8 % und in den Entgeltgruppen 5 - 6 um 2,6 %, jeweils bezogen auf die Grund- und Zusatzstufe.

Mit der Juli-Zahlung wird diese Erhöhung nun umgesetzt und ausgezahlt.

Ebenso erfolgt zum Juli die Auszahlung der um 40 € erhöhten Vergütungen für die Auszubildenden und dual Studierenden und gegebenenfalls der Unterhaltsbeihilfe, welche um 20 € erhöht wurde. Weiterhin steigt die Inventivierung für EQ’ler, die in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden, um 50 € (auf 300 € bei Übernahme in das 1. Ausbildungsjahr) bzw. 100 € (auf 600 € bei Übernahme in das 2. Ausbildungsjahr).

Die dual Studierenden erhalten im Juli 2020 eine Fahrtkostenpauschale in Höhe von 120 € als Einmalzahlung. Die Tarifvertragsparteien werden für eine dauerhafte Regelung noch gesondert Verhandlungen aufnehmen und diese voraussichtlich bis Ende September 2020 abschließen.

Damit tritt zum 01. Juli 2020 nun die erste Stufe der Tariferhöhung in Kraft. Die zweite Stufe erfolgt nach einem Jahr zum 01. Juli 2021. Die Gesamtlaufzeit  der Tarifeinigung beträgt 24 Monate, also bis zum 31.03.2022.

Tarifrunde unter Corona-Bedingungen

Aufgrund der besonderen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatten sich ver.di und Deutsche Telekom im März zu einem besonderen Verhandlungsmodus verabredet. Die Tarifverhandlungen fanden ausschließlich via Videokonferenz statt. Innerhalb nur einer Woche Verhandlungszeit konnte das gute Tarifergebnis erzielt werden.

Schwierige Zeiten erfordern starke Gewerkschaften: Zusammenhalten, Solidarität leben

Freitag 27. März 2020

Sitzung der Großen Tarifkommission

Am 27.März 2020 hat sich die Große Tarifkommission des Bundesfachbereiches TK.IT mit dem am Vortag erzielten Verhandlungsergebnis für die DTAG, Telekom Deutschland, DT IT, DT ISP, DT GKV und den T-Servicegesellschaften (DT Außendienst, DT Technik und DT Service) befasst.

Diskussion / Beschluss zum Tarifergebnis

In zahlreichen Telefonkonferenzen haben dieLandesbezirksfachbereiche TK.IT, mit ihren Mitgliedern der Großen Tarifkommission, das erzielte Ergebnis im Vorfeld der heutigen Sitzung vordiskutiert und bewertet. In diesen Diskussionen, wie auch in der heutigen Sitzung der Großen Tarifkommission, kam klar zum Ausdruck: „Dies ein gutes Ergebnis, gerade in den jetzigen Zeiten! Die erreichte Beschäftigungssicherheit, die Anerkennung und eröffnete Perspektive, soll schnell verbindlich vereinbart werden!“

Die Große Tarifkommission, ist der Empfehlung der Verhandlungskommission deshalb heute gefolgt und hat einstimmig die Annahme der
Verhandlungsergebnisse beschlossen!

Das Ergebnis bringt im Kern:
• Beschäftigungssicherung: Kündigungsschutz bis Ende 2023 verlängert (gilt auch für die PVG)
• Vorausschauende Vereinbarungen zur Bewältigung der Corona Krise
• Die Gehälter steigen in zwei Stufen zum 01.07.2020 um 2,6 bis 3 Prozent und am 01. Juli 2021 um weitere 2 Prozent
• Auszubildende / Dual Studierende: 40€ + 40€ (zu den gleichen Daten), Fahrtkostenzuschuss für Dual Studierende, mehr Unterhaltsbeihilfe

Besonders in Krisenzeiten gilt:
Zusammenhalten, Solidarität leben! Vielen Dank für eure Unterstützung und Leistungen in diesen Zeiten!

Starke ver.di ver.di Starke ver.di - starkes Ergebnis

Donnerstag, 26. März 2020

Tarifrunde Deutsche Telekom 2020: Schnelles und gutes Ergebnis

 -          Tarifeinigung für 60.000 Telekom Beschäftigte erzielt

-          Vorausschauende Vereinbarungen zur Bewältigung der Corona Krise und Beschäftigungssicherung

-          Gehälter steigen am 1.7.2020 um 2,6 bis 3 Prozent und zum 01.07.2021 um weitere 2 Prozent

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Deutsche Telekom haben sich vor dem Hintergrund der Corona Krise in Rekordzeit auf einen Tarifabschluss verständigt. Die Verhandlungen wurden im Sondierungsmodus unter Nutzung digitaler Konferenztechnik innerhalb nur einer Woche geführt. Der Abschluss gilt für bundesweit rund 60.000 Tarifangestellte, Auszubildende und Dual Studierende der Telekom Deutschland, der Konzernzentrale und der DT IT.

Birgit Bohle, Personalvorständin der Deutsche Telekom zeigte sich zufrieden mit dem unter so außergewöhnlichen Rahmenbedingungen erzielten Kompromiss: „Wir haben Wort gehalten und die Tarifverhandlungen zu einem raschen und guten Ende geführt.  Darüber hinaus haben wir Regelungen zu Kurzarbeit vereinbart, die uns in der Corona Krise helfen können. Ich bedanke mich dafür auch ganz ausdrücklich bei den Sozialpartnern. Alle Beteiligten haben in diesen kritischen Zeiten eindrucksvoll demonstriert, dass sie gute und pragmatische Lösungen unterstützen. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für unsere Kunden und die Öffentlichkeit. Auf die Telekom ist auch in der Krise Verlass. Sie können auf uns zählen.“

Christoph Schmitz, ver.di- Bundesvorstandsmitglied stellte heraus: „In Zeiten, in denen in vielen anderen Unternehmen und Betrieben Beschäftigte vor hohen existenziellen Nöten stehen, zeigt sich, wie wichtig Gewerkschaft, Solidarität und eine funktionierende Sozialpartnerschaft ist.“

Es wurde vereinbart, die Gehälter der Tarifangestellten in zwei Stufen jeweils zum 1. Juli 2020 und 1. Juli 2021 anzuheben. Dabei wird in drei Beschäftigungsgruppen unterschieden.:

EG 1-5:          Anhebung um 3,0% zum 1.7.2020 und weitere 2,0% zum 1.7.2021

EG 6:             Anhebung um 2,8% zum 1.7.2020 und weitere 2,0% zum 1.7.2021

EG  7-10:       Anhebung um 2,6% zum 1.7.2020 und weitere 2,0% zum 1.7.2021

Damit steigen die Gehälter je nach Eingruppierung in einer Bandbreite zwischen 4,6 und 5 Prozent, je nach Einkommenshöhe. Die unteren Gehaltsbänder werden dabei stärker angehoben. Auch die Auszubildenden und Dual Studierenden bekommen mehr Geld. Zum 1. Juli 2020 und 2021 erhöht sich die Vergütung um jeweils 40 Euro.  Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten, vom 1. April 2020 bis zum 31.03. 2022.

 Der Ende 2020 auslaufende Kündigungsschutz wird um drei Jahre bis zum 31.12.2023 verlängert. Mit Blick auf die aktuelle Situation in der Corona Krise wurden auch Regelungen zur etwaigen Umsetzung von Kurzarbeit vereinbart. Diese beinhalten unter anderem arbeitgeberseitige Zuschüsse zum Einkommen. Des Weiteren wurde eine gemeinsame politische Initiative für eine gesetzliche Regelung für eine Bildungsteilzeit verabredet. Sobald diese Initiative Früchte trägt, werden entsprechende Tarifverhandlungen zur Ausgestaltung aufgenommen.

Verhandlungsführerin für die Deutsche Telekom war Simone Thiäner, Personalgeschäftsführerin der Telekom Deutschland. „Für unsere Beschäftigten und das Unternehmen können wir hier in unsicheren Zeiten eine gute Planungssicherheit erreichen. Wir sind in der Lage, spürbare Gehaltserhöhungen an unsere Mitarbeiter weiterzugeben, die gerade jetzt für unsere Kunden da sind. Die lange Beschäftigungssicherheit verbunden mit den Regelungen für eine etwaige Kurzarbeit ist dabei Ausdruck unserer Verantwortung für Mitarbeiter und Unternehmen.“

ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland betonte: „Mit dem Tarifergebnis haben wir drei ganz wichtige Ziele erreicht: Anerkennung, Schutz und Perspektive für die Beschäftigten der Deutschen Telekom, die tagtäglich mit ihrer engagierten Arbeit die Kommunikation von Unternehmen und Privatpersonen auch in Zeiten der Corona-Krise ermöglichen. Die deutlichen Entgeltsteigerungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Auszubildende und dual Studierende sind Ausdruck der Anerkennung der Leistung der Beschäftigten. Die Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Kündigungen um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2023 bietet den Beschäftigten ein hohes Maß an Sicherheit und Perspektive.“ 

Die Einigung der beiden Verhandlungsparteien steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung weiterer Gremien von ver.di. Weitere Details im Tarifinfo 06.

Telekom Beschäftigte bei der Arbeit ver.di Logo trt2020

Mittwoch, 25. März 2020

Tarifrunde 2020: Verhandlungen werden heute Abend wieder aufgenommen

Nach dem Sondierungsmarathon am vergangenen Wochenende und der im Anschluss vereinbarten „Auszeit“, haben sich ver.di und die Deutsche Telekom darauf verständigt, die Sondierungsverhandlungen am heutigen Abend wieder aufzunehmen. Diese Sondierungsrunde ist bis 26. März geplant.

Mit dem für heute Abend geplanten Termin, beginnt der derzeit letzte vereinbarte Sondierungstermin, für die laufende Tarifrunde.  

 ver.di erwartet von der Arbeitgeberseite, dass sie die Zeit genutzt hat, um heute Abend mit tragfähigen Lösungsvorschlägen an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. Nur so, wird die beidseits verfolgte zügige Einigung ermöglicht.

Die Beschäftigte der Deutschen Telekom leisten derzeit außergewöhnliches, um die Versorgung mit Telekommunikationsinfrastruktur in Deutschland sicherzustellen.

Die Deutsche Telekom stellt in den Medien dar, „dass wir gerade dort, wo physische Distanz nötig ist, digitale Nähe herstellen können“. Dafür sorgen die Beschäftigten der Telekom derzeit jeden Tag. Sie entstören Anschlüsse, halten den Kundenkontakt aufrecht und sorgen für die Sicherheit der Infrastruktur. Sie sind damit eine wichtige Stütze für zahlreiche Unternehmen aber auch Privatpersonen in Deutschland, weil sie dafür sorgen, dass Millionen Menschen trotz der Corona-Krise in Kontakt bleiben können.  

 Diese Leistungen muss auch der Vorstand der Deutschen Telekom AG anerkennen und dies in Wertschätzung, Teilhabe und Sicherheit in der laufenden Tarifrunde zum Ausdruck bringen.

ver.di Verhandlungsführer Frank Sauerland:

 „Die Arbeitgeber und wir haben nach einem intensiven Wochenende nun drei Tage Zeit gehabt, die ausgetauschten Positionen zu überprüfen. Heute Abend kommt es nun darauf an, eine Lösung für die Beschäftigten der Telekom zu finden.“

Besonders in Krisenzeiten gilt: Zusammenhalten, Solidarität leben!

Montag, 23. März 2020

Tarifrunde 2020: Verhandlungen vertagt

Am Sonntag,den 22.März 2020haben ver.di und die Deutsche Telekom AG, die Sondierungsverhandlungen zur Tarifrunde 2020 in den Abendstundenunterbrochen und sich darauf verständigt, diese am Mittwoch den 25. März 2020 fortzusetzen. Die zweitägige Verhandlungspause - des viertägigen Sondierungsmarathons - ermöglicht es beiden Seiten, die bis dahin ausgetauschten Positionen zu überprüfen, umdann mit klarer Ausrichtung an den Verhandlungstisch zurück zu kehren.

ver.di möchte die Verhandlungspause nutzen, um herauszustellen: Die Beschäftigten der Telekom leisten derzeit vielerorts unglaubliches, um den Betrieb am Laufen zu haltenund trotz Corona für die Kunden da zu sein! Diese Erkenntnis ist auch beim Vorstandsvorsitzendender Telekom -Tim Höttges -vorhanden: Am 18. März postet er-in einer Videobotschaft: „Liebe Kolleginnen und Kollegen! Corona fordert uns heraus, aber wir können die Situation gemeinsam meistern. Wichtig ist: Wir sind für unsere Kunden da. Wir halten die Netzwerke am Laufen und bieten unseren Kunden zusätzlichen Support. Wir haben unsere Notfallpläne dafür aktiviert; viele von ihnen arbeiten von zu Hause aus. Andere sind unterwegs und halten die Infrastruktur am Laufen. Vielen Dank für Ihr Engagement.Achten Sie auf sich selbst und andere und bleiben Sie gesund! Ihr, Tim Höttges.

Diese Erkenntnis muss sich jetzt auch in die Verhandlungen zur Tarifrunde 2020 übersetzen! Die Beschäftigten der Telekom, die ver.di in diesem Konzern vertritt, haben in diesen Zeiten eine wertschätzende Beteiligung an den gutenKonzernergebnissen sowie Beschäftigungssicherheit undverlässliche Einkommen, gerade in unsicheren Zeiten,ver.dient!Besonders in Krisenzeiten gilt: Zusammenhalten, Solidarität leben

Besonders in Krisenzeiten gilt: Zusammenhalten, Solidarität leben! Mitglied werden!

Sonntag, 22. März 2020

Tarifrunde 2020: „Sondierungsmarathon“ läuft seit 19. März

Am Donnerstag den 19. März 2020 in den späten Nachmittagsstunden haben ver.di und die Deutsche Telekom AG die Tarifverhandlungen zur Tarifrunde 2020, vorgezogen aufgenommen.

Aufgrund der Coronakrise haben sich ver.di und Telekom darauf verständigt, unmittelbar in Sondierungsverhandlungen einzusteigen. In den sogenannten „Sondierungen“ ist es möglich, sich wechselseitig Ideen und Wege vorzuschlagen, wie aus Sicht der jeweiligen Verhandlungspartei mögliche Lösungen aussehen könnten und sich dort Schritt für Schritt „heranzutasten“.           

Verhandlungsprozess beschreibt den ernsten Willen, sich schnell einigen zu wollen!        
Schon in den ersten Verhandlungsstunden wurde die Notwendigkeit einer noch zügigeren Gesprächsführung gesehen und die Parteien haben die Sondierungen in den späten Abendstunden des 20. März fortgeführt.

Seit dem Auftakt am 18. März befinden sich ver.di und Telekom quasi „Rund um die Uhr“ im Verhandlungsmodus:

·         18. März: ver.di interner Auftakt mit der ver.di Verhandlungskommission
·         19. März: Auftakt der Verhandlungen mit der Telekom
·         20. März, vormittags: ver.di Verhandlungs-kommission
·         20. März, nachmittags: Sondierungs-verhandlungen mit der Telekom 

20. März, abends: Erweiterte ver.di Sondierungskommission

·         21. März, vormittags: ver.di Verhandlungskommission
·         21. März, mittags bis abends: Sondierungs-vehandlungen mit der Telekom
·         21. März, abends: Erweiterte ver.di Sondierungskommission
·         22. März, vormittags: ver.di Verhandlungs-kommission

Die Sondierungsverhandlungen mit der Telekom sollen heute am 22. März (ab Mittag) fortgesetzt werden. Der nächste Termin ist dann bereits für Montag, den 23. März geplant!

 „Positionen“ kristalisieren sich heraus
Seit heute Morgen, 22. März, sind aus den Sondierungen heraus, erste mögliche Einigungslinien erkennbar. Auch wenn einige Positionen doch noch sehr weit auseinanderliegen ist festzustellen, dass Tarifverhandlungen in diesem Konzern, noch nie so schnell an diesem Punkt waren. Auch das unterstreicht den ernsthaften Willen beider Seiten, sich in dieser außergewöhnlichen Tarifrunde zügig einigen zu wollen.

„Die skizzierten Einigungslinien gilt es jetzt zu ergreifen und dort zusammenzuführen, wo die Positionen derzeit noch deutlich auseinanderliegen“ sagt Verhandlungsführer Frank Sauerland. „Ob dies gelingt, wird sich voraussichtlich in den nächsten Tagen klären.“ Eine Einigung um jeden Preis wird es mit ver.di jedenfalls nicht geben!          

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Samstag, 21. März 2020

Sondierungen zwischen ver.di und Telekom zur Tarifrunde 2020 laufen     

Am Donnerstag den 19. März 2020 in den späten Nachmittagsstunden haben ver.di und die Deutsche Telekom AG die Tarifverhandlungen zur Tarifrunde 2020, wie in der Presse und den internen Telekom und ver.di Medien angekündigt, vorgezogen aufgenommen.       

Konstruktiver Auftakt  

In den „Auftaktsondierungen“ hat ver.di verdeutlicht, was die ver.di Mitglieder im Telekom Konzern zur Tarifrunde und insbesondere bezüglich des Themas Beschäftigungssicherheit, in den aktuellen Zeiten der Coronakrise erwarten und benötigen. Die Gespräche verlaufen bisher in einem wertschätzenden und konstruktiven Modus. Und auch die technischen Lösungen funktionieren bisher reibungslos.

Erhebliche Dynamik   

Die Dynamik der Gespräche ist allerdings unglaublich groß. Zu Beginn am Donnerstag, dem 19. März wurde vereinbart, die Gespräche zügig zu führen, ursprünglich sollten die Sondierungen am Montag den 23. März weitergeführt werden.   
           
Schon in den ersten Verhandlungsstunden wurde die Notwendigkeit einer noch zügigeren Gesprächsführung gesehen und die Parteien haben die Sondierungen bereits in den späten Abendstunden des 20. März fortgeführt und auch weitere Termine über das Wochenende vorgesehen.   

Schnelle Klärung erforderlich       

Bereits für das Wochenende erwartet ver.di, dass die Arbeitgeberseite in den Sondierungen zu den von ver.di eingebrachten Themen „aus der Deckung kommt“. „Es muss schnell geklärt werden, ob die Arbeitgeberseite tatsächlich die Kraft und den Willen hat, eine schnelle Einigung zu ermöglichen“, sagte ver.di Verhandlungs-führer Frank Sauerland.       

Die Arbeitgeberseite hat ihrerseits in die laufenden Sondierungen eingebracht, dass Themen geklärt werden, die auch den Telekom Konzern im Zusammenhang mit der aktuellen Coronakrise mittlerweile an „mehreren Stellen“ deutlich herausfordern.

 Wechselseitig ist sicher festzustellen: Die Zeit drängt!  

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Donnerstag, 19.03.2020

Die Deutsche Telekom und ver.di wollen die diesjährige Tarifrunde angesichts der rasanten Ausbreitung des Corona-Virus zügig und in einem neuen Verhandlungsmodus abschließen


Die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) und die Deutsche Telekom haben vor dem Hintergrund der Corona-Krise ihre ursprünglich für den 2. April geplanten Auftakt der Tarifrunde auf diese Woche vorgezogen. Ferner haben die Tarifpartner sich auf einen verkürzten Verhandlungsmodus geeinigt. Anders als üblich, steigen die Tarifpartner sofort in die Sondierungsgespräche ein. Ein weiteres Novum: Die Gespräche werden erstmalig unter Nutzung digitaler Konferenztechnik durchgeführt.

Ver.di und die Deutsche Telekom wollen damit sicherstellen, dass das Unternehmen sich auf seine Geschäftstätigkeit konzentrieren kann. Mit der Entscheidung tragen beide Tarifpartner gemeinsam dazu bei, dass die Bereitstellung und Sicherstellung der Telekommunikationsinfrastruktur für Gesellschaft, Wirtschaft und für jeden Einzelnen gewährleistet werden kann. Die Tarifverhandlungen werden für bundesweit rund 60.000 Tarifangestellte, Auszubildende und dual Studierende geführt.

 Birgit Bohle, Personalvorständin und Arbeitsdirektorin der Deutschen Telekom AG:

„In der Corona-Krise sind in allen Bereichen kluge und pragmatische Lösungen gefragt, damit wir uns auf die aktuellen Herausforderungen für unsere Beschäftigten und Kunden konzentrieren können. Wir und die Verdi sind uns dieser Verantwortung bewusst. Wir haben uns für die Tarifrunde auf eine der schwierigen Situation angemessene Vorgehensweise verständigt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die Öffentlichkeit. Ich bin zuversichtlich, dass wir zu raschen Ergebnissen kommen. Wir müssen jetzt alle einen Beitrag leisten, um unser Land gut durch die Krise zu bringen.“

 Frank Sauerland, ver.di-Tarifverhandlungsführer:

„Die Beschäftigten bei der Deutschen Telekom sind es, die tagtäglich mit ihrer engagierten Arbeit den Betrieben und Privatpersonen ermöglichen, auch in Zeiten der Corona-Krise miteinander zu kommunizieren und wichtige Informationen zu erhalten. Ebenso wie das Unternehmen brauchen die Beschäftigten Planungssicherheit – für ihre Arbeit, für sich und für ihre Familien. Neben einer wertschätzenden Teilhabe der Beschäftigten an den guten Konzernergebnissen steht für ver.di in den nun bevorstehenden Verhandlungen daher das Thema Beschäftigungssicherung oben auf der Tagesordnung.“

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