Telekom @ ver.di

Telekom Tarifrunde 2018

Telekom Tarifrunde 2018

 

 

 

Schon dabei in unserer offenen Facebook-Gruppe zur Tarifrunde Telekom 2018?

 

 

Logo der Tarifrunde 2018 ver.di (md) Telekom Tarifrunde 2018

PRESSEMITTEILUNG 12. April 2018

Mehr Geld, mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität: ver.di erzielt Verhandlungsergebnis in der Tarifrunde bei der Deutschen Telekom

In der Tarifrunde für die rund 62.000 Beschäftigten bei der Deutschen Tele-kom haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Ar-beitgeber in der vierten Verhandlungsrunde in Euskirchen in der Nacht auf Donnerstag auf ein Ergebnis geeinigt. Die nach mehr als 14 Stunden Ver-handlung erzielte Vereinbarung sieht unter anderem Entgeltsteigerungen von 5,2 beziehungsweise 4,8 Prozent in zwei Stufen vor. Betriebsbedingte Kündi-gungen sind bis zum 31. Dezember 2020 ausgeschlossen. Die vereinbarte Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit in den großen operativen Einheiten der Telekom um zwei Stunden auf 36 Stunden ab dem 1. Januar 2019 wird in Form von 14 zusätzlichen freien Tagen pro Kalenderjahr realisiert.

„Das ist ein gutes Ergebnis, das unserem Dreiklang folgt: mehr Geld, mehr Arbeitsplatzsicherheit, mehr Lebensqualität“, sagte Verhandlungsführer Frank Sauerland. „Die tabellenwirksame Entgelterhöhung führt zu Reallohnsteige-15 rungen. Der Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen erhöht die Si-cherheit für die Beschäftigten, und die 14 zusätzlichen freien Tage pro Kalen-derjahr steigern ihre Lebensqualität“, betonte Sauerland. „Ohne den hohen Einsatz der Kolleginnen und Kollegen, die mit Aktionen und Warnstreiks für ihre Forderungen gekämpft haben, wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen.“

Im Einzelnen sieht das Tarifergebnis, das bis zum 31. März 2020 gilt, unter anderem eine Entgelterhöhung für den Großteil der Beschäftigten (Entgelt-gruppen 1-5) von 3,1 Prozent ab dem 1. Mai 2018 und 2,1 Prozent ab dem 25 1. Mai 2019 vor. In den anderen Entgeltgruppen (Entgeltgruppen 6-10) gibt es zu denselben Zeitpunkten eine Erhöhung von 2,7 beziehungsweise 2,1 Prozent. Auszubildende und dual Studierende erhalten ab dem 1. Mai eine Erhö-hung ihrer Vergütungen von 40 Euro pro Monat, ab 1. Mai 2019 bekommen sie weitere 30 Euro pro Monat. Zusätzlich erhalten dual Studierende zukünftig  vier freie Tage zur Prüfungsvorbereitung. Im Weiteren wurden zusätzliche Prämien für Lebensarbeitszeitkonten verabredet. Zudem einigten sich die Ta-rifvertragsparteien darauf, Verhandlungen über ein neues Teilzeitmodell auf-zunehmen.

Die Verhandlungen waren am Mittwoch von Warnstreiks und Demonstrationen der Telekom-Beschäftigten begleitet worden. Bundesweit hatten sich rund 15.000 Beschäftigte an den Aktionen beteiligt. Größere Kundgebungen gab es in Köln, Darmstadt, Leipzig, Berlin, München und Nürnberg.

Das Verhandlungsergebnis steht unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Großen Tarifkommission. Das Gremium wird sich am 25. April abschließend mit dem Verhandlungsergebnis befassen.

Demo in München sk (ver.di) Demo in München
Nürnberg Kornmarkt ver.di Nürnberg Panorama

PRESSEMITTEILUNG 11. April 2018

Tarifrunde Telekom:   Warnstreiks vor der entscheidenden Tarifrunde

Die Warnstreiks der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die begleitend zur laufenden Tarifrunde stattfinden, erreichen am Mittwoch, den 11. April 2018 ihren vorläufigen Höhepunkt. Gleichzeitig beginnt in Euskirchen die vierte und entscheidende Tarifverhandlungsrunde für die rund 62.000 Tarifangestellten, Auszubildenden und dual Studierenden bei der Deutschen Telekom. In Bayern ruft ver.di für Mittwoch rund 2.500 Telekom-Beschäftigte an allen Telekom Standorten auf, sich an den Warnstreiks zu beteiligen. „Die Arbeitsniederlegungen betreffen insbesondere die Kundenservice- und die Technik-Bereiche und werden sich erheblich auf die Servicequalität auswirken“, sagte der ver.di Landesarbeitskampfleiter Manfred Doppler.

Die streikenden Kolleginnen und Kollegen der Telekom werden sich auf zentralen Kundgebungen in München und Nürnberg treffen. In Nürnberg treffen sich die Streikenden der Telekom aus der Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Schweinfurt, Würzburg und Aschaffenburg zu einer gemeinsamen Streikveranstaltung mit den Streikenden im Öffentlichen Dienst.

 

Am Mittwoch, den 11.04.2018 startet um 9.15 Uhr ein Demonstrationszug der Telekom-Streikenden in Nürnberg vom Standort Deutsche Telekom Service GmbH, Kressengartenstraße 4. Bis spätestens 10 Uhr vereinigen sie sich mit den Demonstrationszügen des Öffentlichen Dienstes am Anfang des Prinzregentenufers. Von dort geht es weiter zur gemeinsamen Kundgebung der Streikenden im Öffentlichen Dienst und Deutsche Telekom AG. „Die Ausweitung der Warnstreiks soll die Entschlossenheit der Beschäftigten verdeutlichen,“ erklärte die Leiterin des Fachbereichs Telekommunikation bei ver.di Bayern, Susanne Becker: „Die Arbeitgeberseite ist gefordert, sich endlich vernünftig in den Verhandlungen zu bewegen. Eine Lösung am Verhandlungstisch ist möglich.“

 In München versammeln sich alle Telekom-Streikenden aus den Regionen Kempten, Augsburg, Rosenheim, Niederbayern, München, Ingolstadt und Augsburg. Der Tag beginnt mit einer Streikversammlung um 8.00 Uhr im Augustiner-Keller. Um 9.30 Uhr startet ein Demonstrationszug zum DGB-Haus, Schwanthaler Str. 64. Um 10.30 Uhr wird der ver.di Bezirksgeschäftsführer München, Heiner Birner, zu den Streikenden sprechen. Um 10.45 Uhr zieht der Demonstrationszug weiter Richtung Marsplatz. Auf der Hackerbrücke findet gegen 11 Uhr eine Aktion mit Pappkartons statt. „Die Aktion soll symbolisieren, dass die Beschäftigten der Telekom endlich einen Durchbruch in den Verhandlungen erwarten“, erklärte Willi Geiger, ehrenamtlicher Vorsitzender des ver.di Landesfachbereichs. Willi Geiger wird auf der Abschlusskundgebung um 11.30 Uhr am Telekom Standort Marsplatz / Pappenheimstraße, zu den Streikenden sprechen.

 Die Gewerkschaft ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem eine tabellenwirksame Entgelterhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende soll um jeweils 75 Euro pro Monat angehoben werden.

 Am Dienstag, den 10. April 2018 haben bereits rund 1.500 Telekom-Beschäftigte in Nürnberg, Regensburg, Weiden, Landshut, Passau, Deggendorf und Straubing die Arbeit niedergelegt.

 

PRESSEMITTEILUNG 10. April 2018

ver.di weitet Warnstreiks aus

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) weitet im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom ihre Warnstreiks vor der entscheidenden vierten Verhandlungsrunde gezielt aus. In Bayern werden am Dienstag, den 10. April 2018 rund 1.100 Telekom-Beschäftigte in Nürnberg, Regensburg, Weiden, Landshut, Passau, Deggendorf und Straubing die Arbeit niederlegen. „Es ist damit zu rechnen, dass sich die Warnstreiks auf die Servicequalität der Telekom niederschlagen,“ so Landesarbeitskampfleiter Manfred Doppler.

„Die Telekom-Beschäftigten sind über das bisherige, völlig unzureichende Angebot enttäuscht und empört“, erklärte ver.di Landesfachbereichsleiterin Susanne Becker: „Die Beschäftigten erwarten ein deutlich verbessertes Angebot.“

Die Tarifverhandlungen für die 62.000 Beschäftigten werden am Mittwoch und Donnerstag (11./12. April) in Euskirchen fortgesetzt. Dies ist der letzte vereinbarte Verhandlungstermin.

Zuletzt hatte ver.di Ende März im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde zu vollschichtigen Warnstreiks aufgerufen. An drei Streiktagen hatten sich bundesweit insgesamt 10.000 Kolleginnen und Kollegen an den Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem eine Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende sollen um jeweils 75 Euro angehoben werden.

PRESSEMITTEILUNG 22. März 2018

ver.di fordert deutliche Nachbesserungen des Tarifangebots der Deutschen Telekom

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bewertet das Angebot der Arbeitgeber in der laufenden Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Telekom als nicht akzeptabel. "Das Angebot erfüllt die Erwartungen der Beschäftigten in keiner Weise. Die angebotene Entgelterhöhung ist zu gering, und die Laufzeit ist zu lang", kritisierte ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland in einer ersten Reaktion. "Angesichts der überaus positiven Geschäftsentwicklung der Deutschen Telekom muss das Angebot deutlich nachgebessert werden. Das Angebot stellt keine ausreichende Anerkennung der Leistungen der Beschäftigten dar." Die ver.di-Verhandlungskommission werde nun das Angebot intern bewerten und weitere Schritte beraten.

 Die Gewerkschaft ver.di hat in dieser Woche ihre Warnstreiks bei der Deutschen Telekom massiv ausgeweitet. Erstmals waren die Beschäftigten zu vollschichtigen Warnstreiks aufgerufen. Bundesweit beteiligten sich an drei Streiktagen insgesamt 10.000 Kolleginnen und Kollegen an den Arbeitskampfmaßnahmen.

Die Gewerkschaft ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem eine Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende sollen um jeweils 75 Euro angehoben werden.

Pressemitteilung der Telekom mit Details zum Angebot

Ausführliche Bewertung des Angebots durch ver.di im Tarifinfo 13

 

PRESSEMITTEILUNG 22. März 2018

Tarifrunde Telekom: Warnstreiks werden fortgesetzt

Begleitend zur dritten Tarifverhandlungsrunde bei der Deutschen Telekom ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu weiteren vollschichtigen Warnstreiks in Bayern auf. Rund 700 Beschäftigte der technischen Bereiche werden am Donnerstag, den 22. März 2018 in Ausstand treten. „Es könnte dadurch zu erheblichen Behinderungen und Verzögerungen in der Störungsbearbeitung kommen“, erklärte Susanne Becker von ver.di Bayern.

Bereits heute hatten rund 700 Beschäftigte der technischen Bereiche und des Kundenservice an den Telekom-Standorten Schweinfurt, Bayreuth, Würzburg, Rosenheim und Kempten gestreikt.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

Die dritte Runde der Verhandlungen für die rund 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet derzeit in Berlin statt.

PRESSEMITTEILUNG 21. März 2018

Tarifrunde Telekom:  "Zeit für ein Angebot"

 Zu Beginn der dritten Tarifverhandlungsrunde bei der Deutschen Telekom am 21./22. März 2018 in Berlin ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu weiteren vollschichtigen Warnstreiks in Bayern auf. Rund 700 Beschäftigte der technischen Bereiche und des Kundenservice werden am Mittwoch, den 21. März 2018 an den Telekom-Standorten Schweinfurt, Bayreuth, Würzburg, Rosenheim und Kempten streiken.

Heute waren bereits rund 500 Beschäftigte der technischen Bereiche und des Kundenservice in München in Ausstand getreten und hatten sich nach Angaben der Streikleitung „in ausgesprochen kämpferischer Stimmung“ zu einer Streikkundgebung versammelt. Sie erklärten sich auch solidarisch mit den zeitgleich Streikenden des öffentlichen Dienstes.

„Nachdem die Telekom-Arbeitgeber zwei Verhandlungsrunden haben verstreichen lassen, ohne ein Angebot in der Tarifrunde 2018 vorzulegen, ist es jetzt hart an der Zeit“, mahnte ver.di-Landesarbeitskampfleiter Manfred Doppler. „Die bisherige Streikbereitschaft dokumentiert den Unmut der Beschäftigten in Bayern und bundesweit über das fehlende Angebot mehr als deutlich“, so Doppler.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

Die dritte Runde der Verhandlungen für die rund 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt.

PRESSEMITTEILUNG 20. März 2018

Tarifrunde Telekom ver.di erhöht den Druck

Im Vorfeld der dritten Tarifverhandlungsrunde bei der Deutschen Telekom ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu ersten vollschichtigen Warnstreiks auf. In München sind rund 510 Beschäftigte der technischen Bereiche und des Kundenservice am Dienstag, den 20. März 2018 zum Warnstreik aufgerufen.

Bereits ab 8 Uhr versammeln sich erste Streikende vor dem Technik-Standort Marsplatz 4 in München. Im weiteren Verlauf findet eine Streikversammlung im Augustiner Keller, Arnulfstraße 52, 80335 München statt. Um 9.30 Uhr wird die Leiterin des Fachbereichs Telekommunikation bei ver.di Bayern, Susanne Becker, zu den Streikenden sprechen.

„Bereits in der letzten Woche beteiligten sich deutlich mehr Beschäftigte als erwartet. Damit bestätigen die Kolleginnen und Kollegen die Bereitschaft, gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft für eine faire Entgelterhöhung zu kämpfen“, betonte Susanne Becker. „Die Arbeitgeberseite ist gefordert, endlich ein Angebot auf den Tisch zu legen und die Beschäftigten an den hohen Gewinnen des Unternehmens zu beteiligen“, so Becker.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Ausbildungsvergütungen und die Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

Die dritte Runde der Verhandlungen für die rund 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt. 

PRESSEMITTEILUNG 12. März 2018

Tarifrunde Telekom: Hohe Beteiligung an den Warnstreiks und Protestaktionen in Bayern

In der laufenden Tarifrunde bei der Deutschen Telekom wertet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die ersten Warnstreiktage positiv. Am 12. März 2018 lag die Beteiligung in Bayern mit 1200 streikenden Telekom Beschäftigten wesentlich höher als geplant.

 Bundesweit beteiligten sich bereits mehr als 6000 Beschäftigte, Auszubildende und Dual Studierende.

 „Die ungewöhnlich hohen Streikzahlen dokumentieren die hohe Bereitschaft der Telekom Beschäftigten für die ver.di Forderungen einzutreten“, betont ver.di Landesarbeitskampfleiter Manfred Doppler. „Sie verstehen unter Wertschätzung nicht nur Floskeln des Managements, sondern eine gerechte Teilhabe an den Gewinnen des Unternehmens.“

Ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

 Die dritte Runde der Verhandlungen für die rund 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt.

 

PRESSEMITTEILUNG 12. März 2018

Tarifrunde Telekom: Weitere Warnstreiks in Bayern

Die Deutsche Telekom hat in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt. Ver.di hat daraufhin am 9. März 2018 zu ersten gezielten Warnstreiks aufgerufen. In Bayern haben sich rund 850 Beschäftigte der Servicebereiche an den ersten Warnstreiks beteiligt. Montag, den 12. März 2018 ruft ver.di alle technischen Bereiche mit rund 500 Beschäftigten in Bayern zum Warnstreik auf.

„Die Telekom Beschäftigten sind nicht nur kompetent und engagiert für ihre Kunden im Einsatz, sondern sie zeigen sich auch engagiert dazu bereit, gemeinsam mit ver.di für die Vorlage eines Angebotes seitens Arbeitgeber zu kämpfen“, so das Fazit des ersten Warnstreiktages der ver.di Landesfachbereichsleiterin TK/IT Susanne Becker.

Ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

Die dritte Runde der Verhandlungen für die rund 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt.

PRESSEMITTEILUNG 9. März 2018

Tarifrunde Telekom: Arbeitgeber legt kein Angebot vor – ver.di macht jetzt Druck mit ersten Warnstreiksund Aktionen

Nachdem die Deutsche Telekom in der zweiten Verhandlungsrunde am 8. März 2018 kein Angebot unterbreitet hat, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu ersten gezieltenWarnstreiks und Aktionen auf, um Druck auf den Arbeitgeber auszuüben. Die Streiks beginnen bereits am Freitag, den 9. März 2018.

In Bayern werden rund 765 Beschäftigte an fast allen Telekom Standorten zu kurzen Warnstreiks, Aktionen und Protesten aufgerufen. Betroffen sind Betriebsteile und Einrichtungen der Service- und der Techniksparte.

 „Die Telekom feiert alljährlich ihre guten Geschäftszahlen. Es gibt also genug Spielraum für eine spürbare Lohnerhöhung“, betont  Landesarbeitskampfleiter Manfred Doppler. „Die Telekom Beschäftigtenhaben die Gewinne erwirtschaftet und es ist nur gerecht, wenn nicht alles in die Taschen der Aktionäre und Manager fließt.“

Ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponentezur Steigerung der Einkommensgerechtigkeit. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und Vergütungen für dual Studierende soll um 75 Euro angehoben werden.

Die dritte Runde der Verhandlungen für die rund 62.000 betroffenen Tarifangestellten und Auszubildenden/dual Studierenden der  Deutschen Telekom findet am 21./22. März 2018 in Berlin statt.