Beamte

Besoldungsrunde Bund 2016

Besoldungsrunde Bund 2016

02. Februar 2017 Bayern TIMES Beamte

Ver.di Forderung erfüllt

Die Bezüge der Bundesbeamten/innen und auch die der Versorgungsempfänger/innen haben sich am 01. Februar 2017 um 2,35 % erhöht. Inhaltlich orientiert sich die Besoldungserhöhung an der Ta-rifeinigung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Bund. Die Tarifvertragsparteien im öf-fentlichen Dienst hatten sich in ihren Lohnverhand-lungen im letzten Jahr darauf geeinigt, die Gehälter nach der bereits erfolgten Erhöhung im März 2016 im Februar 2017 um weitere 2,35 Prozent zu erhö-hen. Ver.di hat die Interessen der Beamtinnen und Beamten bei der Tarifrunde von Anfang an im Blick gehabt. Bereits während der Verhandlungen hatte ver.di gegenüber dem Bundesinnenminister die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Ergebnis-ses auf die Beamtinnen und Beamten des Bundes gefordert, was damit auch eingetreten ist.

Erfolge fallen nicht vom Himmel
Im gemeinsamen Engagement von Arbeitnehme-rinnen und Arbeitnehmern sowie Beamtinnen und Beamten liegt der Schlüssel zum Erfolg. Um auch in der kommenden Tarif- und Besoldungsrunde im nächsten Jahr wieder erfolgreich zu sein, brauchen wir eure Unterstützung.
Deshalb: Weil uns ein Dankeschön allein nicht stärker macht, jetzt ver.di Mitglied werden. Nur zuschau‘n führt zu Nichts.

Änderung der Versorgungsrücklage
Durch die 1998 eingeführte Versor-gungsrücklage wird die Besoldungser-höhung der Beamten gegenüber den tariflichen Erhöhungsschritten um jeweils 0,2 Prozentpunkte verringert. Der einbe-haltene Betrag gilt als Eigenanteil der Beamten/innen zur Sicherung ihrer Ver-sorgung. Bundestag und Bundesrat ha-ben inzwischen eine Verlängerung der Einbehaltung der Versorgungsrücklage bis zum 31.12.2024 beschlossen.
Es gibt zumindest eine Verbesserung: Werden Besoldung und Versorgung durch dasselbe Gesetz zeitlich gestaffelt erhöht, erfolgt die Verminderung nur bei der ersten Erhöhung.

Daraus resultiert: Bei der Besoldungserhöhung 2017 gibt es keinen Abzug der Versorgungsrücklage

Zwei weitere Änderungen im Versorgungsrecht
Dienstzeiten vor Vollendung des 17. Le-bensjahres werden künftig als ruhege-haltfähige Dienstzeit berücksichtigt.
Teilzeitbeschäftigte werden bei der Erfül-lung der Wartezeit von fünf Jahren nicht länger diskriminiert. Zukünftig ist hier die Dauer der Dienstzeit und nicht mehr ihr Umfang entscheidend.

 

29. April 2016

Deutliche Einkommenssteigerung und Übernahme auf Beamtinnen und Beamte in Aussicht gestellt!

Nach schwierigen Verhandlungen konnte am 29. April 2016 eine Tarifverständigung für Bund und Kommunen erreicht werden. Die Bundestarifkommission nahm mehrheitlich das Ergebnis der Verhandlungen an.

Der Tarifabschluss erfordert ein zustimmendes Votum der Mitglieder im Rahmen einer Befragung. Bei dieser Zustimmung geht es auch um die Übertragung von Einkommensverbesserungen auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger.

Nach Verständigung mit ver.di sagte Bundesinnenminister Dr.Thomas de Maizière dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske zu, die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich regeln zu wollen. Für die Postnachfolge Unternehmen ist der §14a BBesG zu beachten.

Die Auswirkung der Tarifeinigung für unsere Beamten/innen im Überblick:

Nach Abzug der im Bundesbesoldungsgesetz festgelegten Versorgungsrücklage um 0,2% er-geben sich folgende Erhöhungen:
* Die Tabellenentgelte werden ab dem 1. März 2016 um 2,2% erhöht.
* Weitere Erhöhung der Tabellenentgelte um 2,15 % ab dem 1. Februar 2017.
* Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 28. Februar 2018.

Weitere Informationen im INFORM Nr. 4 Besoldungsrunde Bund bzw. in der Bayern TIMES Beamte

13. April 2016

Tarifrunde Bund/Kommunen und Besoldungsrunde Bund: Zweite Verhandlungsrunde – Affront statt Angebot!

Die Beschäftigten sollen trotz guter Konjunktur und sprudelnder Steuereinnahmen Reallohnverluste hinnehmen. Das ist der Kern des vom Bundesinnenministerium und den kommunalen Arbeitgebern in der zweiten Verhandlungsrunde am 11./12. April 2016 vorgelegten Papiers. Das von den Arbeitgebern als Angebot bezeichnete Papier ist jedoch eher ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die tagtäglich kompetente und engagierte Arbeit leisten. Statt die Leistung der Beschäftigten angemessen zu würdigen, sollen sie sogar Reallohnverluste hinnehmen, weil nicht einmal die zu erwartende Preissteigerungsrate ausgeglichen würde.

21. März 2016 BAYERN TIMES

ÖD Tarifrunde hat begonnen

Ob es für die Beamten eine Besoldungserhöhung gibt und in welcher Höhe hängt von der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst ab. Einfach werden die Verhandlungen
nicht, die öffentliche Hand will immer sparen. Umso notwendiger ist es, genügend Solidarität und Durchsetzungskraft zu entwickeln. Wenn es zu Aktionen kommt,
sollten die Bundesbeamtinnen und Beamten nicht abseits stehen. Schließlich kämpfen die Tarifbeschäftigten im Bundesdienst und in den Ländern auch für deren Erhöhung mit.

ver.di setzt sich schon während der Tarifverhandlungen in Gesprächen mit dem Bundesminister des Innern für die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Besoldung und Versorgung der Bundesbeamten ein.

Wir sind es wert!
Es fehlt überall an Personal, Überstunden sind an der Tagesordnung, die Kolleginnen und Kollegen arbeiten weit über ihre Grenzen hinaus. Geld ist genug da!
……nur nicht für die Beschäftigten. Jetzt gilt es, der Forderung nach mehr Geld in den Geldbeuteln der Kolleginnen und Kollegen beim Bund eindrucksvoll Nachdruck
zu verleihen!

23. Februar 2016

6,0 Prozent mehr Geld – Das ist die zentrale Forderung für die Tarif- und Besoldungsrunde

Vom Ausgang der Tarif- und Besoldungsrunde sind in unserem Organisationsbereich betroffen: Beamtinnen und Beamte des Bundes im öffentlichen, Dienst und bei den Postnachfolgeunternehmen, Soldatinnen und Soldaten, Richterinnen und Richter des Bundes,
Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Bundes, Anwärterinnen und Anwärter sowie Studierende des Bundes

Arbeitsleistung und Bedingungen für erfolgreiches Handeln:
Die Menschen im öffentlichen Dienst leisten tagtäglich hervorragende Arbeit. Öffentliche Dienstleistungen mit hoher Qualität kommen den
Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft zugute. Sie bilden die Basis eines sozialen Staates und von wirtschaftlichem Erfolg.

Teilhabe an der guten Finanz- und Wirtschaftsentwicklung und Stärkung der Inlandsnachfrage:
An der guten wirtschaftlichen Entwicklung und anwachsenden Steuereinnahmen, zugunsten des Bundeshaushaltes, haben auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ihren Anteil. Die Beschäftigten haben sich eine deutliche Anerkennung ihrer Leistungen verdient.

Ablauf:

Erste Verhandlungsrunde Auftakt am 21. März 2016

Zweite/Dritte Verhandlungsrunde
11. bis 12. April 2016
28. bis 29. April 2016

Sobald ein Tarifergebnis vorliegt, beginnt die eigentliche Besoldungsrunde. Beim Bundesministerium des Innern und bei den Bundestagsfraktionen werden wir uns für eine zeitund wirkungsgleiche Einkommenserhöhung auf den Beamtenbereich einsetzen. Darüber hinaus wollen wir unsere bereits begonnenen Gespräche zur Arbeitszeitgestaltung mit dem Bundesinnenministerium fortführen.

Weitere Informationen im Inform 01