Flutopfer: ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder

Flutopfer: ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder
19.07.2021 – Mitte Juli wurden insbesondere Nordrhein-Westfalen,Rheinland-Pfalz und der Süd-Osten von Bayern von heftigen Regenfällen heimgesucht. Die Folge sind Überschwemmungen, es sind zahlreiche Tote zu beklagen und es gibt immer noch viele Vermisste. Viele Menschen aus den betroffenen Regionen haben ihre Existenz verloren. „Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben, und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.
Der ver.di-Bundesvorstand hat heute eine finanzielle Soforthilfe für betroffene Mitglieder beschlossen. Damit will er sie bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Hochwasserkatastrophe unterstützen. Gegen Nachweis erhalten sie:
750 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 5000 Euro
1000 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 10.000 Euro
1500 Euro bei einer Schadenshohe von mehr als 20.000 Euro
Das Verfahren gilt bis zum 30. Oktober 2021. Damit zeigt ver.di, dass sie ihre Mitglieder in der Not nicht alleine lässt. „In einer solchen Notsituation muss sich die Solidarität von Gewerkschaftern für Gewerkschafter beweisen", so der ver.di-Vorsitzende. Betroffene können sich an den für sie zuständigen ver.di-Bezirk wenden.
Ergänzend zu dieser Hilfe haben alle DGB-Gewerkschaften über den Verein „Gewerkschaften helfen!" ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet. Hier besteht für alle Gewerkschaftsmitglieder die Möglichkeit, konkrete Unterstützung für betroffene Kolleg*innen zu leisten. Unter dem Verwendungszweck Fluthilfe 2021 können Spenden eingezahlt werden, die dann den Opfern der Flutkatastrophe zugute kommen:
Gewerkschaften helfen!
Nord LB
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
BIC: NOLADE2HXXX

Frank Werneke dankte zudem den Rettungskräften und Helfer*innen: „Sie geben bei ihren Einsätzen alles und leisten rund um die Uhr Außerordentliches, um Leben und Existenzen zu retten."

Beschäftigte der Deutschen Telekom, Postbank und Post können Anträge über das Betreuungswerk stellen. Unbedingt angeben ob man ver.di Mitglied ist.
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