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Infos zu den Verhandlungen der Strabag, ISS und ver.di

Infos zu den Verhandlungen der Strabag, ISS und ver.di

 März 2018 - Sonderinfo 6

Wie geht’s in der STRABAG weiter?

Eckpunkte bieten solide Grundlage für Personalübernahmen

Ver.di hat in der letzten Woche die Einigung auf Eckpunkte zu den tariflichen Bedingungen möglicher Personalübernahmen zwischen ver.di und ISS veröffentlicht.

Damit ist der Grundstein für gute Arbeitsbedingungen bei der ISS gelegt. Voraussetzung für Personalübernahmen bleibt weiterhin die Einigung der beiden Unternehmen STRABAG und ISS. ver.di erwartet von beiden Unternehmen, die Verhandlungen nun positiv zum Abschluss zu bringen und damit die Personalübernahmen zu ermöglichen.

Nach der Veröffentlichung erreichen uns viele Rückmeldungen. Viele Kolleginnen und Kollegen waren beruhigt, dass vernünftige Perspektiven im Telekom-Account in Sicht sind und lobten ver.di für die positiven Inhalte des Eckpunktepapiers.

Dennoch mehren sich seit letzter Woche auch die kritischen Stimmen, die fragen, wie es jetzt in der STRABAG weitergeht.

Fest steht, dass es im Juli 2019 zu einem fundamentalen Umbruch innerhalb der STRABAG kommen wird. Ein Teil der Belegschaft der Gesellschaften STRABAG PFS, FS und DIW(DTAG-Account) wird aller Voraussicht nach zur ISS wechseln (müssen), während ein anderer Teil bei STRABAG verbleibt.

Die Geschäftsführung ist in der Pflicht, möglichst schnell ein Konzept vorzulegen, wie das Geschäft im Unternehmensbereich 4S ab Mitte 2019 fortgeführt werden soll. Die angekündigte „Vision" der Geschäftsführung muss sich nun in den nächsten Wochen konkretisieren und den Beschäftigten dargestellt werden.

Darüber hinaus brauchen die Beschäftigten jetzt aber auch Antworten auf die Frage, wie es innerhalb der STRABAG mit den Arbeits- und Tarifbedingungen weitergeht.

Nach dem die grundlegenden Tarifbedingungen, inkl. Entgeltentwicklung und Beschäftigungssicherung bei ISS vereinbart sind, müssen nun auch Lösungen für die Beschäftigten her, die bei den STRABAG-Unternehmen verbleiben werden.

Ver.di fordert Arbeitgeber zu Gesprächen auf

ver.di hat die Geschäftsführung im STRABAG Unternehmensbereich 4S aufgefordert, jetzt unmittelbar in Verhandlungen einzutreten, um für die Zeit bis 2019 und auch darüber hinaus Antworten für die Beschäftigten zu finden.

Die Geschäftsführung hat diese Forderung anerkannt und zugesagt, schon im April zu ersten Gesprächen zusammen zu kommen.

Dieses Gesprächsangebot wird ver.di nutzen, um sich dafür einzusetzen, um für die ver.di-Mitlieder in den STRABAG-Gesellschaften zu vernünftigen Lösungen zu kommen. Neben einer allgemeinen Entgelterhöhung in den STRABAG-Gesellschaften muss es hierbei auch um eine Verlängerung des TV Rationalisierungsschutz und der Regelung zur betrieblichen Altersversorgung in der STRABAG PFS gehen.

Mit Engagement und Weitsicht: Gemeinsam setzen wir uns für den Erhalt unserer Arbeitsplätze ein.

 

 

 

 

 März 2018 - Sonderinfo 5

ver.di vereinbart Eckpunkte für Personalübergänge in die ISS

Eckpunkte bieten solide Grundlage für Personalübernahmen

Am vergangenen Mittwoch setzte ver.di die Verhandlungen mit ISS fort und konnte weitreichende Regelungen zur Überleitung von Beschäftigten der STRABAG zur ISS vereinbaren und in einem Eckpunktepapier festhalten.

Nach dem sich die Geschäftsführungen der ISS und STRABAG in einem Memorandum of Understanding über wesentliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen verständigt haben, ist dies nun ein wichtiger Schritt zur Absicherung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen für die im Telekom Account beschäftigten Kolleginnen und Kollegen.

Beide Papiere, also sowohl das Eckpunktepapier zwischen ver.di und ISS, als auch das Memorandum of Understanding zwischen STRABAG und ISS, müssen in der nächsten Zeit noch in konkrete Verträge umgesetzt werden.

Schon jetzt kann festgestellt werden, dass die Weichen für einen Personalübergang gestellt sind und bei der ISS gute Perspektiven für den Verbleib der Kolleginnen und Kollegen im Telekom Account entstehen können.

Absicherung der Arbeitsbedingungen, Volltarifierung und Kündigungsschutz

Folgende wesentliche Regelungen sind Bestandteil der zwischen ver.di und der ISS vereinbarten Eckpunkte:

  •  Für alle Beschäftigten die zur ISS Communication Services GmbH wechseln - dies schließt auch die Beschäftigten der STRABAG FS ein - wird ein Überleitungstarifvertrag verhandelt, der den Besitzstand hinsichtlich der Arbeits- und Einkommensbedingungen 1:1 absichern soll.
  •  Die ISS Communication Services GmbH wird bis Ende des Jahres volltarifiert. Diese dann vorhandenen Tarifregelungen bilden die Basis für Neueinstellungen
  •  Kündigungsschutz und Entgeltentwicklung bis zum 30.06.2021.

Weitere Informationen erhalten alle ver.di Mitglieder bei Ihren Vertrauensleuten und ver.di-Betriebsräten.

Wie geht es weiter:

Mit der Vereinbarung der Eckpunkte zwischen ver.di und ISS sind die Rahmenbedingungen für mögliche Personalübernahmen beschrieben, das Tarifniveau im Telekom-Account bleibt gesichert! Jetzt muss der Vertrag zwischen STRABAG und ISS finalisiert werden. Schließlich können nur dann auch Personalübernahmen stattfinden. Nach ersten Informationen aus den beiden Unternehmen sollen Angebote für mögliche Wechsel zu ISS bereits im Sommer 2018 erfolgen.

Gemeinsam setzen wir uns für den Erhalt der Arbeitsplätze ein.

Gute Perspektiven im Telekom-Account, auch bei ISS! Das geht nur mit ver.dI.

 

 

 

Januar 2018 - Sonderinfo 4  

ver.di begrüßt Erklärung von STRABAG und ISS 

Verhandlungen auf dem richtigen Weg

Am vergangenen Donnerstag Abend haben die beiden Unternehmen STRABAG PFS und ISS eine Erklärung veröffentlicht, in dem sie auf den Stand der Gespräche eingehen und den Abschluss eines „memorandum of unterstanding" verkünden. Darüber hinaus haben die beiden Gesellschaften angegeben, neben den Service- Bereichen der STRABAG PFS, auch über mögliche Personaltransfers für die Hausmeister der STRABAG FS sowie über Overhead- Bereiche zu verhandeln.

ver.di ist mit beiden Unternehmen in einem Austausch und begrüßt sowohl den professionellen Umgang der beiden Gesellschaften miteinander, als auch den Umfang der aktuellen Verhandlungen.

„Die Einbeziehung des gesamten Telekom- Accounts, inklusive der Overhead-Bereiche und der STRABAG FS in diese Gespräche war von Beginn an eine Forderung von ver.di. Wir begrüßen es absolut, dass die Unternehmen ihre Gesprächsinhalte nun erweitert und auch in der Öffentlichkeit dahingehend konkretisiert haben.", sagte Pascal Röckert.

Dennoch ist eine Lösung der mit dem Accountwechsel verbundenen Probleme und Unsicherheiten damit noch nicht erreicht. Denn neben den inhaltlichen und personellen Themen, werden nach bisherigen Erkenntnissen auch kommerzielle Fragen eine entscheidende Rolle spielen. „Wir appellieren an beide Unternehmen, auch in den kommerziellen Verhandlungen zu einer vernünftigen Lösung zu kommen, um den begonnen guten Weg weitergehen zu können!"

 

Auf die Arbeitsbedingungen wird es ankommen

Ein weiteres wichtiges Etappenziel ist die verbindliche Regelung guter Arbeits- und Einkommensbedingungen für die Beschäftigten, die zum künftigen Dienstleister wechseln werden. Dies geht nur über Verhandlung und den Abschluss entsprechender Tarifregelungen zwischen der ISS und ver.di. Allen Beteiligten sollte klar sein, dass gute Arbeits- und Einkommensbedingungen eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Beschäftigten ist, ob sie einem Wechsel zuzustimmen oder nicht.

ver.di, Pascal Röckert: „Wir haben die Erwartung, dass für die Beschäftigten eine Perspektive entsteht, die auch gute Arbeits- und Einkommensbedingungen einschließt. Ein Abschmelzen der bisherigen Rahmenbedingungen kann und darf nicht im Interesse aller Beteiligten sein. Auch zu diesem Thema muss jetzt zeitnah Klarheit hergestellt werden!" 

 

Gemeinsam setzen wir uns für den Erhalt der Arbeitsplätze ein.